Amsterdam, here we come
Für die Schüler des Niederländischkurses gab es dieses Jahr ein besonderes Highlight: die Fahrt nach Amsterdam.
Für die Schüler des Niederländischkurses gab es dieses Jahr ein besonderes Highlight: die Fahrt nach Amsterdam.
In die Zeit, in der diese Exkursion durchgeführt wurde, fällt normalerweise der Austausch mit unserer Partnerschule in Nijmegen. Der konnte aber dieses Jahr (natürlich wegen Corona, die Inzidenzzahlen waren noch zu hoch) leider nicht durchgeführt werden. Wir haben es uns also nicht nehmen lassen, stattdessen diese aufregende Exkursion durchzuführen.
Am 31.März 2022 war es dann so weit. Der für uns gebuchte Bus stand um 8 Uhr am Bollwerk bereit und brachte uns ohne Staus und Aufenthalte direkt in das Herz von Amsterdam.
Beim Aussteigen sahen wir direkt das riesengroße Nemo-Gebäude, das wie ein untergehendes Schiff aussieht, aber ein Experimentiermuseum enthält. Das in der Nähe liegende Schifffahrtsmuseum mit seinem alten Segelschiff Amsterdam aus dem Goldenen Zeitalter der Niederlande sieht ganz normal
An den berühmten Grachten und Stadttürmen entlang ging es in Richtung Dam, wo der Stadtpalast der niederländischen Königsfamilie steht.
Leider war es noch etwas kalt und, so legten wir noch einen ungeplanten Stopp in einem alten Haus an einer Gracht ein, in dem sich versteckt eine Geheimkirche befindet. Die niederländischsprachigen Audiohandys gaben uns viele Informationen und die Schülerinnen und Schüler hatten keine Schwierigkeiten, fast alles zu verstehen, obwohl die Texte für Muttersprachler gedacht waren. Ein ermutigendes Erlebnis.
Wenig später kamen wir durch das Gebiet der sogenannten Wallen. Hier kamen wir am Haschischmuseum vorbei und haben über die niederländischen Drogengesetze gesprochen. Gekauft wurde auch etwas: Socken mit Cannabispflanzenmotiven.
Am Dam angekommen, haben wir zu Mittag gegessen; es bot sich eine Auswahl, entweder niederländische Frietjes Plus (Patat, Fricandel speciaal, Joppiesaus etc.), die man im Freien hätte essen müssen oder im Warmen Pizza und Pasta. Alle wollten das Letztere.
Zum Abschluss, am Nachmittag, haben wir noch etwas unternommen, was auf keiner Amsterdam-Reise fehlen darf: eine Grachtenrundfahrt über den Hafen und den ,Wassergürtel‘ der Innenstadt.
Auf der Rückfahrt wurden wir noch prima durch unseren launigen Busfahrer Uwe( Ich kann mir beim Fahren zusehen!) unterhalten und kehrten am Ende des Tages sicher und wohlbehalten nach Geldern zurück.
Das besondere Highlight könnte ein regelmäßiges werden.
Knut Lipke
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