Zum Inhalt springen
02831 8495
Lise-Meitner-Gymnasium

— Klasse 5–6

Erprobungsstufe.

Die Jahrgangsstufen 5 und 6 sind eine organisatorische und pädagogische Einheit: Die Kinder gehen ohne Versetzung von Klasse 5 in Klasse 6 über. Der Unterricht knüpft an die Methoden der Grundschule an.

Die Erprobungsstufe am LMG – Let’s get (it) started!

  • 4 Züge

  • 90–100 Schülerinnen und Schüler pro Jahrgang

  • Doppelstundenmodell

  • Eigener Schulhof

Cordula Rohlmann-Reineke

— Erprobungsstufenkoordination

Cordula Rohlmann-Reineke, StD

Erprobungsstufenkoordination – zuständig für Fragen zum Übergang von der Grundschule und zur Erprobungsstufe. Kontakt über das Sekretariat oder per Mail an c.rohlmann-reineke@lmg-geldern.de.

— Was die Stufe ausmacht

Vier Schwerpunkte in Klasse 5 und 6.

  • Potentiale erkennen und wecken

    • Bläserklasse
    • Forderkurse in den Naturwissenschaften
    • Wettbewerbe
    • teutolab Mathematik
    • AGs
  • Unterstützen und fördern

    • Lerncafé
    • Lernen lernen
    • LRS-Förderung
    • Hausaufgabenbetreuung
  • Gemeinschaft erleben

    • Kennenlerntag
    • Schul-Rallye
    • Übermittagsbetreuung
    • Klassenfahrt
    • Märchenfahrt
    • Oper in der Schule
    • Exkursion in Biologie und Religion
    • Tutoren-Aktionen
    • St. Martin
    • Nikolausaktion der Schülervertretung
    • Valentinstag
    • Unterstufendisco
    • Schulgottesdienste
    • Sponsorenlauf
    • Wandertag
  • Sicherheit in der Schule

    • Internet-Veranstaltung der Polizei
    • Busschule
    • Radfahrausbildung

— Ankommen und Fördern

Wie der Start am Lise aussieht.

Die Schülervertretung organisiert kurz vor den Sommerferien einen Kennenlern-Tag für die zukünftigen Fünftklässler. Gleich zu Beginn des Schuljahres folgt ein Medientag, an dem die Kinder mit der Schulplattform WebUntis und einigen Lern-Apps vertraut gemacht werden. Für die Eltern der 5er-Klassen gibt es einen eigenen Elternsprechtag.

  • Klassenbildung mit Wunschkombinationen

    Bei der Bildung der neuen Klassen können Wunschkombinationen angegeben werden. In den Jahrgangsstufen 5 und 6 gilt Lehrer-Konstanz: Die Lehrkräfte werden nach Möglichkeit in mehreren Fächern eingesetzt.

  • Lernen lernen

    Zu Schuljahresbeginn werden je vier Einheiten zum Themenbereich „Lernen lernen“ durchgeführt. Dort werden die Methoden und Organisationsformen eingeführt, die das Lernen am Gymnasium leichter machen.

  • Lerncafé und Lerncafé PLUS

    In den Jahrgangsstufen 5 und 6 steht pro Woche je eine Doppelstunde Lerncafé auf dem Plan. Es beruht auf dem Prinzip der Freiarbeit: Die Kinder arbeiten gezielt an Stärken oder gleichen Schwächen aus. Im Lerncafé PLUS unterstützen Fachlehrkräfte zusätzlich in den Hauptfächern.

  • Tutorinnen und Tutoren

    Jede Klasse 5 hat Tutorinnen und Tutoren an ihrer Seite. Die älteren Schülerinnen und Schüler stehen mit Rat und Tat zur Seite und organisieren kleine Ausflüge und Feiern.

  • Bläserklasse

    Kinder mit musischem Interesse können in den Jahrgangsstufen 5 und 6 die Bläserklasse besuchen und ein Blasinstrument erlernen. Das LMG kooperiert dafür mit der Kreismusikschule.

  • Hausaufgabenbetreuung

    Die Hausaufgaben können unter Aufsicht in der Schule angefertigt werden – durchgeführt von einer Mitarbeiterin von Haus Freudenberg und kostenfrei. Eine verbindliche Anmeldung ist nötig; Einstieg und Ausstieg sind während des Schuljahres möglich.

— Doppelstundenmodell

Drei Fächer am Tag.

Durch das Doppelstundenmodell besteht der Stundenplan in Klasse 5 täglich aus drei Fächern, an einem Tag der Woche kommt das Lerncafé hinzu. Neu Erlerntes kann noch in derselben Doppelstunde geübt werden – die Vorbereitungszeit für den nächsten Schultag sinkt, und die Schultaschen sind leichter als früher.

Zeitraster des Schultags am Lise-Meitner-Gymnasium
UhrzeitUnterricht
08:00 – 09:301. Stunde
09:30 – 09:50Pause
09:50 – 11:202. Stunde
11:20 – 11:40Pause
11:40 – 13:103. Stunde
13:10 – 14:00Mittagspause
14:00 – 15:304. Stunde

— Begleitung und Entscheidung

Erprobungsstufenkonferenz und Schulformwechsel.

In den Jahrgangsstufen 5 und 6 finden mehrere Erprobungsstufenkonferenzen statt. Dort tauschen sich die unterrichtenden Lehrkräfte über die individuelle Entwicklung der Kinder aus; an der ersten dieser Konferenzen nehmen auch die früheren Grundschullehrkräfte teil. Zusätzlich hospitieren die in Klasse 5 tätigen Lehrkräfte an Grundschulen und laden zu Gegenhospitationen ein.

Zeigt sich im Verlauf der Erprobungsstufe, dass ein Kind an einer anderen Schulform besser gefördert werden kann, spricht die Erprobungsstufenkonferenz im Frühjahr des 6. Schuljahrs eine Schulformwechselempfehlung aus. Zu diesem Zeitpunkt können die Eltern noch entscheiden, ob ihr Kind am Gymnasium bleibt. Am Ende von Klasse 6 erfolgt in der Regel die Versetzung in die Jahrgangsstufe 7. Muss ein Kind die Schule verlassen, erhalten die Eltern rechtzeitig Bescheid und beim Schulwechsel Hilfestellung vom LMG.

Wir legen Wert darauf, dass sich die neuen Schülerinnen und Schüler gut in der neuen Schulwelt einleben und dass sie „ihre“ Schule als Lebensraum empfinden, in dem sie sich wohlfühlen. All dies ist förderlich für einen erfolgreichen Lernweg bis hin zum Abitur am LMG. In diesem Sinne wünschen wir unseren neuen Schülerinnen und Schülern viel Erfolg und Spaß am LMG!

— Termine der Stufe

Was in Klasse 5 und 6 ansteht.

Alle Termine
  • Do05Nov

    Elternsprechtag JGS 5

    17:00–19:00 UhrTermin

  • Di01Dez

    Gottesdienst Jahrgang 6-8

    08:00–09:00 UhrVeranstaltung

  • Di08Dez

    Vorlesewettbewerb JGS 6 · Aula

    11:40–13:10 UhrVeranstaltung

  • Fr12Feb

    Zeugnisausgabe 5-Q1

    10:35–10:50 UhrTermin

  • Di06Apr

    Radfahrausbildung JGS 6

    09:50–13:10 UhrVeranstaltung

  • Do08Apr

    Radfahrausbildung JGS 6

    09:50–13:10 UhrVeranstaltung

— Häufige Fragen

Was Eltern am häufigsten fragen.

  • Wie werden die ersten Tage am LMG gestaltet?

    Wir gestalten einen möglichst sanften Übergang, da uns ein ruhiges Ankommen wichtig ist. Kurz vor Schuljahresende gibt es einen Kennenlernnachmittag mit dem neuen Klassenlehrer bzw. der neuen Klassenlehrerin und der Schülervertretung. Die Klassenlehrerin bzw. der Klassenlehrer unterrichtet möglichst in zwei Fächern sowie dem Lerncafé, damit Ihr Kind eine klare Bezugsperson hat.

    In einer Schulrallye lernen die Kinder Räume und wichtige Personen kennen, im Sportunterricht werden Partnerspiele durchgeführt, im Deutschunterricht lautet die erste Unterrichtsreihe „Wir und unsere neue Schule“. Natürlich müssen auch Regeln für den gemeinsamen Umgang in einer neuen Lerngruppe erarbeitet werden; ältere Schülerinnen und Schüler stehen den Fünftklässlern als Tutorinnen und Tutoren regelmäßig zur Seite und gestalten außerdem mit den Kindern Spiele- und Bastelnachmittage oder gehen mit ihnen ins Kino oder zum Eislaufen. Unsere Erfahrung zeigt: Ganz schnell wird aus „der“ neuen Schule unsere gemeinsame Schule.

  • Wie sieht der Weg nach der Erprobungsstufe aus?

    Die ganz überwiegende Zahl der Kinder wird nach der 6. Klasse in die 7. Klasse versetzt. Nur wenige Schülerinnen und Schüler müssen am Ende der Erprobungsstufe die Schulform Gymnasium verlassen. Dies trifft nach unserer Erfahrung vor allem auf die Schülerinnen und Schüler zu, die von der Grundschule keine oder nur eine eingeschränkte Gymnasialempfehlung erhalten haben.

    In diesen Fällen nehmen wir frühzeitig Kontakt zu Ihnen auf. Sie erhalten außerdem eine Schulformwechselempfehlung und ein Gesprächsangebot, und zwar spätestens sechs Wochen vor dem Ende der 6. Klasse. Wenn die Versetzungskonferenz einige Wochen später diese Empfehlung bestätigt, informieren wir Sie noch einmal und organisieren gemeinsam mit Ihnen den Schulwechsel für Ihr Kind.

  • Was bedeutet das Doppelstundenmodell und welche Vorteile hat das?

    Seit mehreren Jahren wird am LMG ausschließlich in Doppelstunden (90 Minuten) unterrichtet. Dies bietet mehrere Vorteile: In der 5. Klasse werden drei Fächer pro Tag unterrichtet, entsprechend unterrichten weniger Lehrkräfte am Tag. Auch die Unruhe aufgrund von Raumwechseln wird reduziert, die Schultaschen sind leichter. Außerdem hat sich der Unterricht in methodischer Hinsicht geändert: mehr Gruppenphasen, größere Übungs- und Selbstarbeitsanteile, daher Reduktion der Hausaufgaben.

  • Gibt es Hausaufgaben und eine Hausaufgabenbetreuung?

    Wir sind der Überzeugung, dass Kinder sich im Lauf der Gymnasialzeit zu selbstständigen Lernern entwickeln müssen und dass wir als Schule sie bei dieser Aufgabe unterstützen müssen. Daher halten wir – im Sinne einer Stärkung der Selbsttätigkeit – regelmäßige Hausaufgaben für unerlässlich.

    Hausaufgaben müssen immer sinnvoll sein und dürfen nur einen begrenzten Umfang haben – in den Klassen 5 bis 7 darf der Umfang nur maximal 60 Minuten pro Tag betragen. Dank des Doppelstundenmodells sind außerdem viele längere Übungs- und Schreibphasen bereits in den Unterricht integriert. Zur besseren Planbarkeit und zur Kontrolle haben wir einen eigenen Hausaufgabenplaner entwickelt.

    Auf Wunsch kann Ihr Kind montags bis donnerstags an der Hausaufgabenbetreuung teilnehmen; dies kann auch für einzelne Tage oder einen begrenzten Zeitraum vereinbart werden. Einstieg und Ausstieg sind während des Schuljahres möglich.

  • Was ist eigentlich das Lerncafé?

    Im Lerncafé werden alle Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 5 bis 7 zusätzlich individuell gefördert. In einer Doppelstunde vormittags können sich die Lernenden unter Anleitung entscheiden, mit welchen Fächern und Inhalten sie sich beschäftigen. Dazu wurde durch die jeweiligen Fachschaften ein Materialpool erstellt, der den Schülerinnen und Schülern helfen soll, ihre Stärken zu erweitern und eventuelle Schwächen auszugleichen. Auch unsere iPads kommen hier regelmäßig zum Einsatz.

    In den Lerncafé-Stunden arbeiten die Lernenden nach festen Regeln, die zu Beginn des Schuljahres in einer Einführungsphase erarbeitet werden. Die Schülerinnen und Schüler übernehmen Verantwortung für ihren eigenen Lernprozess und entscheiden zum Beispiel selbst, ob sie allein, mit einem Partner oder in Gruppen lernen.

  • Was bedeutet „Lernen lernen“? Ist das denn nötig?

    Wir erwarten zu Beginn der 5. Klasse nicht den selbstständigen Lerner, wir wollen aber erreichen, dass Ihr Kind im Verlauf der Schulzeit zu einem erfolgreichen selbstständigen Lerner wird. Die Kinder in der 5. Klasse kommen mit recht unterschiedlichen Voraussetzungen zu uns. Deshalb fördern wir in vier Modulen jeweils zu Beginn des 5. und 6. Schuljahres ganz intensiv Basiskompetenzen, damit Lernen erfolgreich gelingen kann.

    Dabei geht es unter anderem um Themen wie „Arbeitsplatz und Zeitplanung“ und „Hausaufgaben und Heftführung“, aber auch um das „Visualisieren und Gestalten“ sowie die „Vorbereitung von Klassenarbeiten“. Alle Schülerinnen und Schüler erhalten das benötigte Material in einem Ringhefter, damit sie auch im normalen Unterricht darauf zurückgreifen und die erworbenen Kompetenzen vertiefen können.

  • Gibt es eine Übermittagsbetreuung? Bekommt man am LMG auch etwas zu essen?

    Wir sind keine Ganztagsschule, auf Wunsch gibt es aber eine pädagogische Übermittags- und Hausaufgabenbetreuung, die von unserem Kooperationspartner „Haus Freudenberg“ organisiert wird. Außerdem steht allen von montags bis donnerstags in der Mittagspause die Mensa zur Verfügung, in der man zwischen drei Gerichten wählen kann. Das Essen bestellen die Schülerinnen und Schüler online über das „Webmenü“.

    Donnerstags bereiten Eltern für unsere Schülerinnen und Schüler in der „Ökoteria“ in der ersten großen Pause kleine Snacks zu.

Fragen zur Anmeldung?

Wer sich die Schule ansehen möchte: Der Tag der offenen Tür ist am Samstag, 16. Januar 2027. Das Sekretariat ist werktags von 7:30 bis 15:30 Uhr erreichbar und die erste Anlaufstelle für Anmeldung, Termine und Unterlagen.