— Hilfe & Service
Häufige Fragen.
Was Eltern vor der Anmeldung wissen wollen und was im Schulalltag immer wieder gefragt wird – von den ersten Tagen in Klasse 5 bis zur Abiturprüfung. Ist Ihre Frage nicht dabei, hilft das Sekretariat weiter.
Ankommen am LMG
Wie werden die ersten Tage am LMG gestaltet?
Wir gestalten einen möglichst sanften Übergang, da uns ein ruhiges Ankommen wichtig ist. Kurz vor Schuljahresende gibt es einen Kennenlernnachmittag mit dem neuen Klassenlehrer bzw. der neuen Klassenlehrerin und der Schülervertretung. Die Klassenlehrerin bzw. der Klassenlehrer unterrichtet möglichst in zwei Fächern sowie dem Lerncafé, damit Ihr Kind eine klare Bezugsperson hat.
In einer Schulrallye lernen die Kinder Räume und wichtige Personen kennen, im Sportunterricht werden Partnerspiele durchgeführt, im Deutschunterricht lautet die erste Unterrichtsreihe „Wir und unsere neue Schule“. Natürlich müssen auch Regeln für den gemeinsamen Umgang in einer neuen Lerngruppe erarbeitet werden; ältere Schülerinnen und Schüler stehen den Fünftklässlern als Tutorinnen und Tutoren regelmäßig zur Seite und gestalten außerdem mit den Kindern Spiele- und Bastelnachmittage oder gehen mit ihnen ins Kino oder zum Eislaufen. Unsere Erfahrung zeigt: Ganz schnell wird aus „der“ neuen Schule unsere gemeinsame Schule.
Wie sieht der Weg nach der Erprobungsstufe aus?
Die ganz überwiegende Zahl der Kinder wird nach der 6. Klasse in die 7. Klasse versetzt. Nur wenige Schülerinnen und Schüler müssen am Ende der Erprobungsstufe die Schulform Gymnasium verlassen. Dies trifft nach unserer Erfahrung vor allem auf die Schülerinnen und Schüler zu, die von der Grundschule keine oder nur eine eingeschränkte Gymnasialempfehlung erhalten haben.
In diesen Fällen nehmen wir frühzeitig Kontakt zu Ihnen auf. Sie erhalten außerdem eine Schulformwechselempfehlung und ein Gesprächsangebot, und zwar spätestens sechs Wochen vor dem Ende der 6. Klasse. Wenn die Versetzungskonferenz einige Wochen später diese Empfehlung bestätigt, informieren wir Sie noch einmal und organisieren gemeinsam mit Ihnen den Schulwechsel für Ihr Kind.
Unterricht und Lernen
Was bedeutet das Doppelstundenmodell und welche Vorteile hat das?
Seit mehreren Jahren wird am LMG ausschließlich in Doppelstunden (90 Minuten) unterrichtet. Dies bietet mehrere Vorteile: In der 5. Klasse werden drei Fächer pro Tag unterrichtet, entsprechend unterrichten weniger Lehrkräfte am Tag. Auch die Unruhe aufgrund von Raumwechseln wird reduziert, die Schultaschen sind leichter. Außerdem hat sich der Unterricht in methodischer Hinsicht geändert: mehr Gruppenphasen, größere Übungs- und Selbstarbeitsanteile, daher Reduktion der Hausaufgaben.
Gibt es Hausaufgaben und eine Hausaufgabenbetreuung?
Wir sind der Überzeugung, dass Kinder sich im Lauf der Gymnasialzeit zu selbstständigen Lernern entwickeln müssen und dass wir als Schule sie bei dieser Aufgabe unterstützen müssen. Daher halten wir – im Sinne einer Stärkung der Selbsttätigkeit – regelmäßige Hausaufgaben für unerlässlich.
Hausaufgaben müssen immer sinnvoll sein und dürfen nur einen begrenzten Umfang haben – in den Klassen 5 bis 7 darf der Umfang nur maximal 60 Minuten pro Tag betragen. Dank des Doppelstundenmodells sind außerdem viele längere Übungs- und Schreibphasen bereits in den Unterricht integriert. Zur besseren Planbarkeit und zur Kontrolle haben wir einen eigenen Hausaufgabenplaner entwickelt.
Auf Wunsch kann Ihr Kind montags bis donnerstags an der Hausaufgabenbetreuung teilnehmen; dies kann auch für einzelne Tage oder einen begrenzten Zeitraum vereinbart werden. Einstieg und Ausstieg sind während des Schuljahres möglich.
Was ist eigentlich das Lerncafé?
Im Lerncafé werden alle Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 5 bis 7 zusätzlich individuell gefördert. In einer Doppelstunde vormittags können sich die Lernenden unter Anleitung entscheiden, mit welchen Fächern und Inhalten sie sich beschäftigen. Dazu wurde durch die jeweiligen Fachschaften ein Materialpool erstellt, der den Schülerinnen und Schülern helfen soll, ihre Stärken zu erweitern und eventuelle Schwächen auszugleichen. Auch unsere iPads kommen hier regelmäßig zum Einsatz.
In den Lerncafé-Stunden arbeiten die Lernenden nach festen Regeln, die zu Beginn des Schuljahres in einer Einführungsphase erarbeitet werden. Die Schülerinnen und Schüler übernehmen Verantwortung für ihren eigenen Lernprozess und entscheiden zum Beispiel selbst, ob sie allein, mit einem Partner oder in Gruppen lernen.
Was bedeutet „Lernen lernen“? Ist das denn nötig?
Wir erwarten zu Beginn der 5. Klasse nicht den selbstständigen Lerner, wir wollen aber erreichen, dass Ihr Kind im Verlauf der Schulzeit zu einem erfolgreichen selbstständigen Lerner wird. Die Kinder in der 5. Klasse kommen mit recht unterschiedlichen Voraussetzungen zu uns. Deshalb fördern wir in vier Modulen jeweils zu Beginn des 5. und 6. Schuljahres ganz intensiv Basiskompetenzen, damit Lernen erfolgreich gelingen kann.
Dabei geht es unter anderem um Themen wie „Arbeitsplatz und Zeitplanung“ und „Hausaufgaben und Heftführung“, aber auch um das „Visualisieren und Gestalten“ sowie die „Vorbereitung von Klassenarbeiten“. Alle Schülerinnen und Schüler erhalten das benötigte Material in einem Ringhefter, damit sie auch im normalen Unterricht darauf zurückgreifen und die erworbenen Kompetenzen vertiefen können.
Betreuung und Mensa
Gibt es eine Übermittagsbetreuung? Bekommt man am LMG auch etwas zu essen?
Wir sind keine Ganztagsschule, auf Wunsch gibt es aber eine pädagogische Übermittags- und Hausaufgabenbetreuung, die von unserem Kooperationspartner „Haus Freudenberg“ organisiert wird. Außerdem steht allen von montags bis donnerstags in der Mittagspause die Mensa zur Verfügung, in der man zwischen drei Gerichten wählen kann. Das Essen bestellen die Schülerinnen und Schüler online über das „Webmenü“.
Donnerstags bereiten Eltern für unsere Schülerinnen und Schüler in der „Ökoteria“ in der ersten großen Pause kleine Snacks zu.
Digitalisierung
Wie lege ich als Elternteil einen WebUntis-Account an?
Wir nutzen am Lise WebUntis. Kernbestandteil ist die kostenlose App „Untis Mobile“ für Smartphone oder Tablet. Wer sich für das Elternmodul registriert, hat einen stets tagesaktuellen und individuellen Stundenplan: Man sieht auf einen Blick, welche Unterrichtsstunden anstehen, welche ausfallen oder verschoben werden, an welchen Tagen Klassenarbeiten geschrieben werden und welche Schultermine anstehen. Über die App können Sie Abwesenheiten melden; auch der Elternsprechtag wird über WebUntis organisiert. Bitte legen Sie Ihren Elternaccount deshalb umgehend an. Voraussetzung ist die E-Mail-Adresse, die Sie der Schule angegeben haben.
- Im Browser www.webuntis.com aufrufen.
- Die Schule mit den Begriffen „Lise“ und „Geldern“ suchen und auswählen.
- Auf der Loginseite bei „Noch keinen Zugang?“ auf „Registrieren“ klicken.
- Die in der Schulverwaltung hinterlegte E-Mail-Adresse eintragen.
- Den Bestätigungscode eingeben, den das System an diese Adresse schickt.
Es wird nun ein neuer Benutzeraccount angelegt, der automatisch Ihrem Kind zugeordnet wird. Die erste Anmeldung erfordert die Eingabe eines Passworts. Wir empfehlen ein gut merkbares Passwort (mindestens acht Zeichen, Groß- und Kleinbuchstaben, Ziffern, Sonderzeichen, keine Ähnlichkeit zum Benutzernamen); ändern lässt es sich über die Benutzereinstellungen. Auch Ihr Kind erhält einen Zugang zu WebUntis, allerdings mit eingeschränkteren Rechten.
Bitte nutzen Sie WebUntis zu den üblichen Bürozeiten, montags bis freitags von 7:30 bis 17:00 Uhr, und den Nachrichtendienst außerhalb dieser Zeiten nur aus dringenden, unaufschiebbaren Gründen. Nutzen Sie zwingend Ihren Elternaccount und nicht den Ihres Kindes – nur darüber erhalten Sie weiterführende Informationen, die Ihr Kind nicht erhält. Ihr Zugang ist mit Ihrer E-Mail-Adresse verknüpft; ändert sie sich, geben Sie dies bitte umgehend im Sekretariat an. Haben Sie oder Ihr Kind das Passwort vergessen, wenden Sie sich an Herrn Sprünken.
Wie ist das LMG digital aufgestellt?
Alle Unterrichtsräume sind mit smarten Bildschirmen oder Beamern ausgestattet, die 5. und 6. Klassen arbeiten mit interaktiven Prowise-Bildschirmen. Die Schule verfügt über LAN und WLAN. Alle Schülerinnen und Schüler sind im pädagogischen Netzwerk über eine individuelle schuleigene Mailadresse angemeldet, unter der sie auch die Lernplattformen Logineo und Moodle verwenden. Aktuell sind alle Schülerinnen und Schüler ab der 7. Klasse mit schuleigenen iPads ausgestattet, die Schule verfügt zusätzlich über fünf iPad-Koffer.
Mittelstufe
Welche Sprachen können in der Klasse 7 gewählt werden?
Ab der 7. Klasse erhalten Ihre Kinder Unterricht in Latein oder Französisch. Sie werden über beide Sprachen im zweiten Halbjahr der 6. Klasse informiert; Sie selbst erhalten ein Schreiben von Lehrerinnen und Lehrern, in dem beide Fächer vorgestellt werden. Sie und Ihr Kind treffen dann die Wahl der zweiten Fremdsprache. Zur Thematik veranstalten wir rechtzeitig einen Elternabend im zweiten Halbjahr der 6. Klasse.
Welches Angebot gibt es am LMG im Differenzierungsbereich der Klassen 9 und 10?
In der 9. Klasse wählen Ihre Kinder für zwei Jahre noch einmal ein weiteres Fach, und zwar im sogenannten Wahlpflichtbereich II. Dies kann entweder eine dritte Fremdsprache (Niederländisch, Latein, Französisch), ein kreatives Fach (Literatur und Theater), Informatik oder das Fach Naturwissenschaften (NaWi) sein, in dem vorwiegend über einen experimentellen Zugang der Kontakt zu allen Naturwissenschaften vertieft wird.
Die Entscheidungen werden alle durch eine intensive Beratung durch den Mittelstufenkoordinator und durch das Vorstellen der einzelnen Fächer durch die Lehrkräfte unterstützt. Für die Eltern bieten wir auch hier eine Abendveranstaltung an.
Welche zentralen Prüfungen stehen an?
Zu Beginn des zweiten Halbjahres der 8. Klasse wird die Lernstandserhebung VERA8 durchgeführt. Die Ergebnisse der landesweiten Vergleichsarbeiten in den Fächern Deutsch, Englisch und Mathematik dienen der Unterrichtsentwicklung. Die Vergleichsarbeiten werden nicht benotet und gehen auch nicht in die Zeugnisnoten der Schülerinnen und Schüler ein.
Am Ende der 10. Klasse nehmen alle Schülerinnen und Schüler an der zentralen Abschlussprüfung in drei Hauptfächern (Deutsch, Englisch, Mathematik) teil. Die Aufgaben werden an der einzelnen Schule korrigiert und benotet. Aus den zuvor erbrachten Leistungen (sogenannte Vornote) und der Abschlussprüfung erstellt die Lehrkraft die Zeugnisnote. Mit der Versetzung wird der mittlere Schulabschluss erreicht.
Welche Fördermöglichkeiten gibt es für die Mittelstufe?
Im ersten Halbjahr der Jahrgangsstufe 7 findet eine fachbezogene Förderung im aus den Klassen 5 und 6 bekannten Konzept des Lerncafé PLUS statt.
Falls im weiteren Verlauf Unterstützung nötig sein sollte, vermittelt der Lerntreff Schülerinnen und Schüler höherer Klassen als Nachhilfe, die im Schulgebäude stattfindet.
Wie wird der Übergang zur Oberstufe begleitet?
Der Übergang zur Oberstufe beginnt mit einem Perspektivgespräch in der Klasse 10, bei dem die Stärken und Potentiale jeder Schülerin und jedes Schülers in den Vordergrund des Gespräches gerückt werden.
In weiteren Veranstaltungen erfolgt eine ausführliche Information sowohl der Eltern als auch der Schülerinnen und Schüler über die gymnasiale Oberstufe. Neu in der Oberstufe hinzukommende Fächer stellen Fachlehrerinnen und Fachlehrer in einer eigenen Veranstaltung ausführlich vor.
Im Rahmen der Wahlen zur Jahrgangsstufe 11 werden alle Schülerinnen und Schüler in einem persönlichen Einzelgespräch von einem der Beratungslehrer des Oberstufenteams beraten.
Oberstufe
Wie wechsle ich ans LMG?
Voraussetzung für den Besuch der gymnasialen Oberstufe ist der Mittlere Schulabschluss einschließlich Qualifikationsvermerk. An unserem im Januar stattfindenden Tag der offenen Tür gibt es auch eine Veranstaltung für externe Schülerinnen und Schüler, die sich für den Besuch der Oberstufe interessieren. Wir bieten außerdem eine Einzelberatung sowie die Möglichkeit zur Hospitation an.
Worauf muss ich bei einem Auslandsaufenthalt achten?
Ein Beratungsgespräch mit dem Oberstufenkoordinator oder dem Schulleiter ist sinnvoll, in dem die Aufenthaltsdauer, Chancen und mögliche Schwierigkeiten sowie die Modalitäten nach der Rückkehr thematisiert werden. Der Wunsch auf Beurlaubung muss im Anschluss daran formlos, aber schriftlich an der Schule gestellt werden.
Wie plane ich meine Laufbahn in der Einführungsphase für die Qualifikationsphase?
Zwei Infotage auf unserer Integrationsfahrt bieten viel Platz für individuelle Gespräche und eine Probewahl. Wie schon bei der Wahl zur Einführungsphase achten wir darauf, dass das gewählte Profil passt und individuelle Wünsche möglichst berücksichtigt werden können. Nach den endgültigen Wahlen richten wir gemeinsam mit unserem Kooperationspartner die Grund- und Leistungskurse ein, sofern sich genügend Interessentinnen und Interessenten gefunden haben.
Wie viele Stunden habe ich und wie lange geht der Schultag?
Im Durchschnitt sind in allen Jahrgängen der Oberstufe aktuell 34 Wochenstunden zu belegen. Der Schultag endet immer nach der vierten Doppelstunde, das heißt um 15:30 Uhr. In der Mittagspause zwischen 13:20 Uhr und 14:00 Uhr bietet unsere Mensa drei Gerichte zur Auswahl an.
Welche Möglichkeiten habe ich in Freistunden?
Zum Aufenthalt steht ein Oberstufenraum zur Verfügung; auch die Mensa kann im Vormittagsbereich genutzt werden. Schülerinnen und Schüler der Oberstufe dürfen außerdem während der Freistunden das Schulgelände verlassen.
Was passiert, wenn ich krank bin?
Wir erwarten vor der ersten Stunde eine Krankmeldung – telefonisch oder über WebUntis. Nach Rückkehr muss die Entschuldigung über die Fehlstunden ausgefüllt (Formular im Sekretariat), bei nicht volljährigen Schülerinnen und Schülern von den Erziehungsberechtigten unterschrieben und in den Briefkasten vor dem Oberstufenbüro eingeworfen werden.
Anträge auf Beurlaubung sind mindestens 24 Stunden vor Beginn des Versäumnisses bei der Beratungslehrerin bzw. beim Beratungslehrer einzureichen.
Was kann ich tun, wenn es mit dem Abitur erkennbar nicht klappen wird?
Im Verlauf der Oberstufe finden regelmäßig Beratungsgespräche statt. Sollten im Verlauf der Qualifikationsphase gravierende Probleme auftreten, besteht je nach Zeitpunkt die Möglichkeit, das erste Jahr der Qualifikationsphase oder auch das zweite und dritte Halbjahr zu wiederholen. Alternativ wird geprüft, ob der schulische Teil der Fachhochschulreife erreicht ist und ein Abschlusszeugnis ausgestellt werden kann.
Ihre Frage war nicht dabei?
Das Sekretariat ist werktags von 7:30 bis 15:30 Uhr erreichbar und die erste Anlaufstelle für Anmeldung, Termine und Unterlagen. Für Fragen zur Schullaufbahn vermittelt es den Termin bei der zuständigen Koordination.
